Info

Komponenten eines industriellen Bildverarbeitungsystems

Je nach Einsatzumfeld wählen wir die optimale Kombination der Komponenten aus:

Flächenkamera

2D-Kamerachip monochrom oder Farbe, Frameraten bis über 100 Hz. Einfach zu konfigurieren, oft die optimale Lösung bei einzelnen Werkstücken.

Zeilenkamera

1D-Kamerachip (Zeilenhöhe z.B. 10 µm), monochrom oder Farbe, Zeilenfrequenzen bis über 70 kHz. Einfach zu konfigurieren, oft die optimale Lösung bei hoher Geschwindigkeit  oder Endlosmaterial.

Optik

Je nach Aufgabenstellung setzen wir Normal- , Zoom-, Makro- oder telezentrische Objektive ein. Für bestimmte Beleuchtungsszenarien werden diese durch Filter ergänzt (Polarisation, Bandpass). Die empfindliche Optik und Kamerahardware kann in rauher Umgebung durch speziell angepasste Gehäuse geschützt werden.

Beleuchtung

In Abhängigkeit von Objektgröße, Materialeigenschaften aber auch Umfeld kommt eine Vielzahl unterschiedlicher Beleuchtungsmethoden zum Einsatz: Flächenleuchten mit HF-Röhren, diffuse Dombeleuchtung, Stroboskop-Blitzbeleuchtung, Faseroptik, High-Power-LED-Beleuchtung in verschiedenen Spektralfarben etc.

Bildverarbeitungsrechner

Neben Server-PC-Systemen und IPCs werden auch „Intelligente Kameras“ (Smart Cameras, Embedded Systeme) eingesetzt. Die klassische Smartkamera bietet sich bei Einzelprüfaufgaben im Industrieumfeld an. Bei komplexeren Prüfständen, die den Einsatz von mehr als einer Kamera erfordern, kommt ein IPC oder Embedded Rechner mit mehreren Kameraschnittstellen (GigE Vision, USB3 Vision, CameraLink) zum Einsatz.

Steuerung

Die Kommunikation mit externen Systemen erfolgt über Digital-I/O, Ethernet, Profibus, Profinet, Datenbanken – wir unterstützen Industriestandards und kundenspezifische Lösungen.